Stock Calculator

Aktien-Break-even-Rechner

Zwei verwandte Fragen mit exakten Antworten: Bei welchem Kurs verliert diese Position einschließlich Gebühren kein Geld mehr? Und welcher Gewinn ist nach einem bestimmten prozentualen Verlust tatsächlich nötig, um wieder bei null zu sein?

Verkaufskurs an der Gewinnschwelle

inklusive Gebühren
Kaufgeb.
Verk.geb.
Gewinnschwelle (Kurs)
Anstieg allein zur Kostendeckung
Einstellungen
Dezimalstellen
Prozent
Beträge
Tastenkürzel
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Gewinn zum Ausgleich des Verlusts

gain = loss ÷ (1 − loss)
Nötiger Gewinn
VerlustGewinn zur Erholung
-1%+1.01%
-5%+5.26%
-10%+11.11%
-20%+25%
-30%+42.86%
-50%+100%
-75%+300%
-90%+900%
-95%+1,900%

Gewinnschwelle mit Gebühren: die Formel

break-even = (shares × price + buy fee + sell fee) ÷ shares bei festen Gebühren; eine prozentuale Verkaufsgebühr wandert in den Nenner: cost ÷ (shares × (1 − fee%)). In beiden Fällen liegt das Ergebnis über dem Kaufkurs. Im Beispiel braucht ein Kauf zu $50.00 einen Kurs von $50.10, also 0.2% Anstieg, bevor der erste Cent Gewinn entsteht. Günstig wirkende Ordergebühren sind wie ein Laufband mit leichter Steigung.

Die Asymmetrie der Verlustaufholung

Die Tabelle beantwortet die andere Break-even-Frage: Wie groß muss nach einem Rückgang der Wiederanstieg sein? Weil der Gewinn auf eine geschrumpfte Basis wirkt, biegt gain = loss ÷ (1 − loss) steil nach oben: −10% erfordern +11.11%, −50% erfordern +100%, −90% erfordern +900%. Deshalb ist „nur noch 15% weiter gefallen“ niemals eine kleine Aussage, und deshalb muss Risikokontrolle vorab ansetzen: Der Positionsgrößenrechner soll dich vom steilen Ende dieser Tabelle fernhalten. Dieselbe Asymmetrie als reine Prozentrechnung, ohne Gebühren oder Ticker, behandelt unsere Schwesterwebsite in der FAQ des Prozentrechners. Diese Seite ergänzt, was allgemeine mathematische Erklärungen auslassen: Ordergebühren, die jede Erholungshürde noch etwas höher legen.

FAQ zur Gewinnschwelle

Wie berechne ich den Break-even-Kurs einer Aktienposition?

Addiere alle Kosten — Aktienzahl × Kaufkurs, Kaufgebühr und die beim Verkauf anfallende Gebühr — und teile durch die Aktienzahl. Das Beispiel oben: $5,000 Aktienwert plus $5 beim Kauf und $5 beim Verkauf ergeben bei 100 Aktien $50.10. Bei einer prozentualen Verkaufsgebühr wird stattdessen durch shares × (1 − fee%) geteilt, weil die Gebühr mit dem Ausstiegskurs steigt.

Warum braucht es einen größeren Gewinn, um einen Verlust auszugleichen?

Die Erholung wirkt auf das verbleibende Kapital, nicht auf den Anfangsbetrag. Der nötige Gewinn ist loss ÷ (1 − loss): Nach 20% Verlust bringt dich +25% zurück, nach 50% brauchst du +100%, nach 95% reichen erst +1,900%. Diese Asymmetrie ist reine Mathematik, ohne Marktmeinung — und der grundlegende Grund, Verluste zu begrenzen.

Verändern Ordergebühren die Gewinnschwelle wirklich spürbar?

Pro Transaktion kaum, kumuliert eindeutig. Eine Hürde von 0.2% pro Kauf-Verkauf-Zyklus, 50-mal im Jahr genommen, bedeutet 10% Gegenwind, noch bevor sich der Markt bewegt. Die klassische Studie mit 66,465 Brokerhaushalten fand für das aktivste Fünftel 11.4% Jahresrendite gegenüber 17.9% am Markt. Kosten verursachten den größten Teil des Schadens. Details und Quelle stehen im Artikel zu Handelskosten.

Sagt die Erholungstabelle, ich solle halten, bis ich wieder bei null bin?

Nein — sie sagt nichts über die künftige Kursentwicklung, nur darüber, was die Rechnung im jeweiligen Fall erfordert. Die Verhaltensforschung zum Dispositionseffekt zeigt, dass Anleger gerade beim „Warten, bis ich wieder bei null bin“ systematisch festhängen. Für die Entscheidung zählt der heutige Wert der Position, nicht dein bezahlter Preis. Der Artikel stellt die Belege vor.