Stock Calculator

Chance-Risiko-Rechner

Drei Kurse — Einstieg, Stop und Ziel — ergeben das angebotene Chance-Risiko-Verhältnis und die stillschweigend erforderliche Trefferquote. Für Long- und Short-Positionen.

Chance : Risiko
Risiko je Aktie
Gewinnchance je Aktie
Break-even-Trefferquote
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Die Chance-Risiko-Formeln

Zwei Subtraktionen und eine Division:

risk = |entry − stop| · reward = |target − entry| · ratio = reward ÷ risk

Das Beispiel riskiert $2 (50 → 48) für eine Bewegung von $6 (50 → 56): 3:1. Die dazugehörige, oft übersehene Zahl ist die Break-even-Trefferquote, risk ÷ (risk + reward). Sie übersetzt das Verhältnis in deine Annahme über die Zukunft: Bei 3:1 liegt die Gewinnschwelle bei 25% Treffern. Wer die Position eröffnet, sagt damit: „Ich glaube, dieses Ziel wird mindestens einmal in vier Versuchen erreicht.“ Laut ausgesprochen wirkt manche Transaktion schon weniger klug.

Die beiden Werkzeuge ergänzen sich bewusst: Diese Seite klärt, ob sich die Transaktion lohnt, der Positionsgrößenrechner, wie groß sie sein darf. Dieselben drei Kurse, zwei unterschiedliche Fragen. Beide setzen stillschweigend voraus, dass der Stop den Verlust tatsächlich begrenzt. Kurslücken und Gebühren verwischen diese Grenze; deshalb gibt es die Break-even-Seite.

Long, Short und die Plausibilitätsprüfung

Bei Short liegt der Einstieg unter dem Stop und über dem Ziel. Der Rechner verlangt nur, dass Stop und Ziel den Einstieg von entgegengesetzten Seiten einschließen. Liegen beide auf derselben Seite, verweigert er die Berechnung statt eines unsinnigen Verhältnisses. Meist sind Felder vertauscht; ein Blick auf den dezenten Hinweis macht das sichtbar.

FAQ zu Chance und Risiko

Wie wird das Chance-Risiko-Verhältnis berechnet?

Risiko ist der Abstand vom Einstieg zum Stop, Chance der Abstand vom Einstieg zum Ziel. Das Verhältnis ist reward ÷ risk. Einstieg $50, Stop $48 und Ziel $56 bedeuten $2 Risiko für $6 Gewinn: 3:1, oft „3R“ geschrieben. Kurse, keine Prozentsätze: Das Verhältnis ist bei 10 Aktien genauso wie bei 10,000.

Was ist die Break-even-Trefferquote?

Der Anteil gewinnender Transaktionen, bei dem die Strategie netto null erzielt: risk ÷ (risk + reward). Bei 3:1 sind das 2 ÷ 8 = 25%. Du kannst dreimal von vier Versuchen falschliegen und vor Kosten trotzdem die Gewinnschwelle erreichen. Bei 1:1 brauchst du 50%, bei 1:3 — drei riskieren, um eins zu gewinnen — sogar 75%, nur um nicht zurückzufallen.

Was ist ein gutes Chance-Risiko-Verhältnis?

Rechnerisch ist keines allein „gut“. Ein Verhältnis ist erst zusammen mit der Häufigkeit tatsächlicher Zielerreichungen aussagekräftig. 3:1 bei 20% Treffern verliert Geld; 1:1 bei 60% verdient welches. Das Verhältnis legt die Trefferquote fest, die du stillschweigend voraussetzt. Der Rechner nennt sie, damit du diese Annahme beurteilen kannst. Nichts hier ist eine Empfehlung.

Warum erscheint ein Hinweis, wenn Stop und Ziel auf derselben Seite liegen?

Bei einer Long-Position muss der Stop unter dem Einstieg und das Ziel darüber liegen; bei Short umgekehrt. Liegen beide auf derselben Seite, kann eine der Orders ihre Aufgabe nicht erfüllen: Das „Ziel“ wird erreicht, während der Stop darunter noch aktiv ist, oder die Transaktion kann nur verlieren. Die Plausibilitätsprüfung entdeckt vertauschte Felder, bevor daraus ein überzeugend wirkendes, aber unsinniges Verhältnis entsteht.